Neue Fenster für denkmalgeschützten Bauernhof

///Neue Fenster für denkmalgeschützten Bauernhof

Neue Fenster für denkmalgeschützten Bauernhof

Stopfen bis der Arzt kommt…
An diesem denkmalgeschützten Haus eines Mediziners wurde die Montage in authentischer Weise mit gestopften Fugen ausgeführt. Die Aufgabe wurde bereits in der Planungsphase spannend: Der Brandschaden eines unter Denkmalschutz stehenden Privathauses mit einer Kernzelle aus dem 17. Jahrhundert sollte beseitigt werden. In diesem Zuge galt es, einen wirksamen Einbruchschutz für den Bauherren umzusetzen.  Da gibt es zahlreiche Anforderungen und Begehrlichkeiten von verschiedenen Seiten. Aus den vielen technischen Details, Kompromissvorschlägen und Lösungsansätzen wurde ein Bauvorhaben, das in Nordrhein-Westfalen (NRW) seinesgleichen sucht. Die neueste Glastechnik der Firma Schott (restover) kam genauso zum Einsatz wie geprüfter und zertifizierter Einbruchschutz und die Einbindung in eine EMA (Einbruch-Meldeanlage, auch „Alarmanlage“ genannt) oder die Abdichtung der Bauanschlussfugen in historischer Ausführung. „Silikon – nein danke“ war das Credo des gesamten Bauteams (Bauherr – Architekt – Handwerker) aber heutzutage natürlich mit Anspruch an Dichtigkeit, Wärmedämmung und EneV (Energie-Einspar-Verordnung). Mit viel Unterstützung der Hersteller (Pax – classic, Illbruck u.w.), von Kooperationspartnern und dem Know-how des Niggemeier-Teams ist ein Beispiel dafür gelungen, dass moderne Technik und historischer Anspruch eines Baudenkmals sich nicht widersprechen müssen.

2018-11-13T10:45:19+00:007. Juni 2018|Niggemeier – vor Ort|